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Samstag, 12. Januar 2013

Steinzeitlinks

Vor den Steinzeitlinks noch zwei andere Links: Simon Kahnert weist auf eine Onlinepetition für den Erhalt des Freilichtmuseums Heuneburg hin. Ich will nicht dem Simon Kahnert in den Rücken fallen, aber sagen wir's mal so: ich habe von der Entscheidung des Gemeinderats im letzten Monat auch etwas mitbekommen, aber auf der Website des Museums sehe ich aktuell nichts davon, obwohl da eigentlich sehr kostengünstig etwas mitgeteilt werden könnte.

Der zweite Link sollte für alle hochinteressant sein, die sich für niederländische Geschichtswebsites interessieren. Wie Jörn Borchert schreibt, werden „auch dieses Jahr wieder die besten Websites der Niederlande gesucht, die sich mit historischen Themen befassen.“ Die Kandidatenliste bietet eine gute Gelegenheit, im niederländischen Angebot zu stöbern.

Nun zum schnellen Eintrag vor Weihnachten über die Website zur Prähistorischen Archäologie noch ein paar Steinzeitlinks.

Ich beginne mit den Steinzeitseiten von Klaus Rädecke, weil ich die schon am längsten kenne und es mir immer dort gefallen hat. Die Website widmet sich „vorgeschichtlichen Monumenten der Jungsteinzeit in Deutschland. Hier liegen rund 800 Dokumentationen aus der Zeit vor 4000-6000 Jahren, gezeigt mit eigenen Fotografien aus den Jahren seit 1999.“ Also ein Projekt aus der Web-1.0-Zeit, das bis heute weitergeführt worden ist.

Zur Jungsteinzeit wäre die Jungsteinsite zu erwähnen, deren „Ressourcen Links“-Rubrik allerdings seit 2004 nicht mehr upgedatet wurde. In der Artikel-Rubrik herrscht noch ein gewisses Leben mit downloadbaren Artikeln aus der Zeit nach 2004. Speziell zur jungsteinzeitlichen Michelsberger Kultur hätte ich einen Bericht von der Karlsruher Ausstellung anzubieten.

Laut Wikipedia werden die Wortverbindungen Ur- und Frühgeschichte, Vor- und Frühgeschichte sowie Prähistorische Archäologie häufig synonym verwendet und umfassen auch Zeiten nach der Steinzeit. Verbandsmäßig weiß ich nicht, ob es noch etwas speziell für die Steinzeitler gibt, ansonsten müßte das von der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte abgedeckt werden.

Umfangreiche Informationen zur Steinzeit gibt es auf der Website Steinzeit & Co - Die Steinzeit in Deutschland von Christian Fuchs. Beachtlich sind auch die zahlreichen Links zu Webseiten und frei im Netz verfügbaren pdf-Dateien.

Gegenüber dem in die Breite gehenden Angebot von „Steinzeit & Co“ ist der Blog Umgepflügt. Sammlung Robert Bollow schon sehr speziell. Es geht in zeitweise sehr vielen Einträgen um „Archäologische Lesefunde des Paläolithikums, des Mesolithikums, des Neolithikums / Bandkeramik, Stichbandkeramik, ua. Mittelneolithikum / Jungneolithikum. Desweiteren Lesefunde bis in die Neuzeit: Bronzezeit, Frühmittelalter, Römische Funde, Keramik aller Zeitstellungen.“

Zum Abschluß der Steinzeitlinks ein Blick hinüber zu Marcellina. Sie hat passenderweise gerade einen Tipp für alle eingestellt, die sich mal so richtig mit prähistorischen Petroglyphen beschäftigen wollen.

Mittwoch, 16. November 2011

Höhlenkunst

Im Februar hatte ich den Chauvet-Film von Werner Herzog im Blog, den er seinerzeit auf der Berlinale vorgestellte. Der Film war zwischenzeitlich in Sonderaufführungen zu sehen und ist mittlerweile unter dem Titel „Die Höhle der vergessenen Träume“ regulär in die Kinos gekommen. Nach Daniel Bernsen, bei dem auch aktuelle Trailer zu finden sind, seit 3. November. Aktuell läuft der Film noch in vier Münchner Kinos (Monopol, Kinos Münchner Freiheit, Neues Rex, Rio Palast), ich hoffe da wird er den wöchentlichen Programmwechsel in irgendeinem Kino noch überleben.

Höhlenkunst

Kinofans mit Neigung zu grauer Vorzeit bis Spätantike haben derzeit sogar die Wahl. Der Film von Werner Herzog wird nicht jeden ansprechen. Den anderen gefällt vielleicht „Krieg der Götter - Immortals“. Der Trailer erinnert schon beim ersten Speerwurf an den Film „300“. Und richtig, da wird „Von den Machern von 300“ eingeblendet.

Freitag, 29. Juli 2011

Die Historyteachers

Ich hoffe, die Historyteachers sind noch für jemanden ein Tipp und ich habe sie nicht als Letzter entdeckt. Immerhin gibt es ihren Youtube-Kanal schon seit 2008 und sie haben mittlerweile über 12000 Abonnenten.

Auf Twitter beschreiben sie sich als „2 kooky teachers making history-based pop music parodies“. „The Trojan War“ war das erste Video von den Historyteachers, auf das ich gestoßen bin. Das mußte wohl so sein, weil ich mich in letzer Zeit viel mit den Ägineten und deren Troja-Kämpfen beschäftigt habe.

Zum (zweiten) Trojanischen Krieg gehört „The Odyssey“, die ist ebenfalls im Historyteachers-Programm. Die anderen Videos in meinem bevorzugten Zeithorizont habe ich versucht in eine zeitliche Reihenfolge zu bringen: „Prehistoric“, „Civilization“, „Mummification“, „Ancient Minoan Civilization“, „Nefertiti“, „King Tut“, „Greek Philosophers“, „Chinese Dynasties“, „Macedonia“, „Hannibal“, „Viva Roma No. V“, „Julius Caesar“, „Cleopatra“, „Pompeii“, „Gladiator“, „Constantine“, „Attila the Hun“.

Mittwoch, 30. September 2009

Vandalen und Eiszeitkunst

Ich war einige Tage im Badischen und bin zweimal ohne viel eigenes Zutun in Eiszeit-Sendungen des SWR gelandet. Dazu noch eine Ausstellungsbesprechung in der Lokalzeitung. Wenn man das verallgemeinern kann, dann müßte mittlerweile im Nachbarländle die Stuttgarter Ausstellung „Eiszeit – Kunst und Kultur“ schon jedem bekannt sein.

Leider soll die Ausstellung schon am 10. Januar 2010 wieder zu Ende gehen. Wer die Austellung im Kunstgebäude Stuttgart am Schlossplatz mit der Ausstellung „Schätze des Alten Syrien – Die Entdeckung des Königreichs Qatna“ im Landesmuseum Württemberg kombinieren will, der muß zudem noch ein bisschen bis zum 17. Oktober warten.

Wegen der Laufnähe zum Hauptbahnhof empfiehlt sich die Anfahrt per Bahn. Eigentlich hatte ich gute Voraussetzungen für die Eiszeit-Ausstellung, weil ich zurück nach München von Karlsruhe mit dem Zug gefahren bin. Aber so flexibel und anpassungswillig war ich dann doch nicht.

Bleibt noch das Werbeplakat für die am 24. Oktober 2009 im Badischen Landesmuseum Karlsruhe beginnende Ausstellung „Erben des Imperiums in Nordafrika - Das Königreich der Vandalen“ zu erwähnen, das ich im Karlsruher Hauptbahnhof gesehen habe.

Dienstag, 29. September 2009

Prähistorische Jagdszene

Prähistorische Jagd in der afrikanischen Savanne

Wer sich um die arme Giraffe sorgt, der darf sich nach Aussage des Malers vorstellen, daß ihr bei dieser Aktion nichts passiert ist.