Neuer Sammlungsdirektor der Archäologischen Staatssammlung München wurde am 1. Februar 2010 der Archäologe Professor Dr. Rupert Gebhard. Er übernahm das Amt von Prof. Dr. Ludwig Wamser, der im Januar 65 Jahre alt wurde und zum 31. Januar in den Ruhestand trat.
In einem langen, mittlerweile über 10 Jahre alten Interview redet Ludwig Wamser im alpha-Forum (pdf-Datei) des Bayerischen Rundfunks mit Dr. Dieter Lehner über seinen Weg zur Archäologie, über die Archäologie in Bayern und über die Archäologische Staatssammlung (seinerzeit noch „Prähistorische Staatssammlung“).
Im Interview mit dem neuen Museums-Chef Rupert Gebhard von Simone Dattenberger in Merkur Online geht es um eine kurze Bestandsaufnahme aktueller Stärken und Probleme der Archäologischen Staatssammlung.
Donnerstag, 11. Februar 2010
Dienstag, 9. Februar 2010
Museum Manching eröffnet neue Sonderausstellung
Im Manchinger Kelten- und Römermuseum kann seit letztem Wochenende bis zum 7. November 2010 die Sonderausstellung „Ursprung der keltischen Archäologie: Die Brücke von La Tène - ein Schauplatz grausamer Menschenopfer?“ besucht werden.
Wer sich unter dem Begriff „Kelten“ etwas vorstellen kann, bei „La-Tène“ aber nichts: La-Tène ist ein berühmter archäologischer Fundort am Neuenburgersee in der Schweiz. Der Fundort war namensgebend für die La-Tène-Kultur.
Träger der La-Tène-Kultur waren die Kelten, die im süddeutschen Raum die Oppida und die Keltenschanzen (oder Viereckschanzen) erbaut haben. Der berühmte Keltenfürst von Hochdorf stammt hingegen aus der vor der La-Tène-Zeit liegenden Hallstattzeit.
Auf die Oppida bin ich in meinem Blog schon anläßlich meines Kurzbesuchs des Oppidums Heidengraben allgemeiner eingegangen, bei den Keltenschanzen (oder Viereckschanzen) hätte ich hier Buchendorf, Holzhausen und Endlhausen zu bieten.
Der oben verlinkte Ausstellungstext auf der Museums-Website differenziert auch noch zwischen der „La-Tène-Zeit (ca. 450 vor Chr. bis etwa 20/15 vor Chr.)“ als „Zeitabschnitt der jüngeren Eisenzeit Europas nördlich der antiken Welt“ und dem La-Tène-Stil und der La-Tène-Kultur, die „sich im wesentlichen auf den Kelten zugewiesene archäologische Hinterlassenschaften beziehen“.
Wie man dem Ausstellungstext und dem Ausstellungsbericht im Donaukurier unter dem Titel Die Kriminalakte "La Tène" entnehmen kann, stehen im Falle der Sonderausstellung von Manching die Funde von La-Tène im Vordergrund.
Wer sich unter dem Begriff „Kelten“ etwas vorstellen kann, bei „La-Tène“ aber nichts: La-Tène ist ein berühmter archäologischer Fundort am Neuenburgersee in der Schweiz. Der Fundort war namensgebend für die La-Tène-Kultur.
Träger der La-Tène-Kultur waren die Kelten, die im süddeutschen Raum die Oppida und die Keltenschanzen (oder Viereckschanzen) erbaut haben. Der berühmte Keltenfürst von Hochdorf stammt hingegen aus der vor der La-Tène-Zeit liegenden Hallstattzeit.
Auf die Oppida bin ich in meinem Blog schon anläßlich meines Kurzbesuchs des Oppidums Heidengraben allgemeiner eingegangen, bei den Keltenschanzen (oder Viereckschanzen) hätte ich hier Buchendorf, Holzhausen und Endlhausen zu bieten.
Der oben verlinkte Ausstellungstext auf der Museums-Website differenziert auch noch zwischen der „La-Tène-Zeit (ca. 450 vor Chr. bis etwa 20/15 vor Chr.)“ als „Zeitabschnitt der jüngeren Eisenzeit Europas nördlich der antiken Welt“ und dem La-Tène-Stil und der La-Tène-Kultur, die „sich im wesentlichen auf den Kelten zugewiesene archäologische Hinterlassenschaften beziehen“.
Wie man dem Ausstellungstext und dem Ausstellungsbericht im Donaukurier unter dem Titel Die Kriminalakte "La Tène" entnehmen kann, stehen im Falle der Sonderausstellung von Manching die Funde von La-Tène im Vordergrund.
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Sonntag, 7. Februar 2010
Quizzy zeigt uns München
Wer dem gestrigen Hinweis auf den „Taxi München“-Blog von Reinhold gefolgt ist und dort ein wenig herumgestöbert hat, der konnte zusammen mit seinen Verweisen auf Blogs anderer Taxifahrer und Taxifahrerinnen einiges über München aus deren Perspektive kennenlernen.
Ganz anders gestrickt „Quizzy zeigt euch München“ mit vielen Bildern und weniger Text. Aus gegebenem Anlaß - bei dem schönen Schnee habe ich mir letzte Woche überlegt von den Antikensammlungen und der Glyptothek Bilder zu machen, bin aber nicht in die Gänge gekommen - hier ihre Einträge zur Glyptothek und den gegenüber liegenden Antikensammlungen.
Ganz anders gestrickt „Quizzy zeigt euch München“ mit vielen Bildern und weniger Text. Aus gegebenem Anlaß - bei dem schönen Schnee habe ich mir letzte Woche überlegt von den Antikensammlungen und der Glyptothek Bilder zu machen, bin aber nicht in die Gänge gekommen - hier ihre Einträge zur Glyptothek und den gegenüber liegenden Antikensammlungen.
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