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Freitag, 15. Mai 2020

Römerstraßen-Abstieg und Georgenstein

Die ersten Bilder zeigen die Stelle, von der aus die frühere Römerstraße südlich von Grünwald nahe Straßlach-Dingharting in das Isartal abgestiegen sein soll. Die lokalen Verhältnisse sieht man sich am besten in der Reliefansicht des BayernAtlas genauer an, ich gebe mal einen Link mit Stecknadel auf diese Stelle weiter. Man erkennt in der Reliefansicht sehr gut die durch den Geländeeinschnitt gegebene Begünstigung dieser Wegführung.

Beginn östlicher Römerstraßen-Abstieg zur Isar südlich von Grünwald nahe Straßlach-Dingharting
Beginn östlicher Römerstraßen-Abstieg zur Isar südlich von Grünwald nahe Straßlach-Dingharting

Näher zur Isar hin gibt es wie in „Maiausflug zur verschwundenen Grünwalder Römerbrücke“ beschrieben mehr Optionen für die Wegführung. Es geistert immer noch der Georgenstein als Brückenpfeiler durch manche Webseite. Daran glaube ich wegen der mit der Talenge verbundenen starken Strömung und den Hochwassergefahren nicht. Die nächste Option liegt etwas weiter flußabwärts zwischen Georgenstein und dem Isarwehr Baierbrunn. Die ergäbe zwar eine etwas geradere Verbindung zwischen dem West- und Ostteil der Römerstraße, würde aber hinsichtlich der Strömung und dem Hochwasser wenig gewinnen.

Beginn östlicher Römerstraßen-Abstieg zur Isar südlich von Grünwald nahe Straßlach-Dingharting
Beginn östlicher Römerstraßen-Abstieg zur Isar südlich von Grünwald nahe Straßlach-Dingharting

Mittlerweile ist die offizielle Darstellung im BayernAtlas mit der Römerstraße noch etwas weiter flußabwärts zum Isarwehr gerückt. Die Linie wird hier zwar nicht durchgezogen, aber das westliche und das östliche Ende der Römerstraße legen den Bereich des Isarwehres als Übergang nahe. Aus diesem verzögerten Übergang etwas weiter flußabwärts folgt ein Herumführen der Römerstraße um den Geländesporn mit der Römerschanze. Ich persönlich neige zu einer noch weiter flußabwärts gelegenen Variante. Also wenn es nach mir ginge, würde man die Römerstraße noch weiter um den Geländesporn herumführen. Das wichtigste Argument für mich wäre, daß sich hier die Talsohle deutlich verbreitert. Vielleicht hätte man diesen Bereich sogar die meiste Zeit des Jahres gut als Furt nutzen können. Außerdem ließen sich hier Dienstleistungsbetriebe besser unterbringen. Der Umweg ist gering und wäre für eine Nebenstrecke über Grünwald zu den römischen Siedlungen im Hachinger Tal sogar ein Vorteil.

Östlicher Römerstraßen-Abstieg zur Isar südlich von Grünwald nahe Straßlach-Dingharting
Östlicher Römerstraßen-Abstieg zur Isar südlich von Grünwald nahe Straßlach-Dingharting

Die verschwundene „Brücke der römischen Kaiserzeit“ mit der Denkmalnummer D-1-7935-0005 wäre ebenfalls ein Argument, falls die einen realen Fundhintergrund hatte und nicht irrtümlich an der Stelle gelandet war. In Vici.org kann man sich aktuell noch die aus BayernViewer-denkmal übernommene Position flußabwärts des Isarwehrs Baierbrunn ansehen. BayernViewer-denkmal wurde 2014 vom Bayerischen Denkmal-Atlas abgelöst, dort wurde die Brücke erst noch angezeigt, ist aber nun seit einiger Zeit verschwunden. Vici.org orientiert sich in dem Bereich mittlerweile gut an der Streckenführung der Römerstraße im Bayerischen Denkmal-Atlas und BayernAtlas, zieht aber die Römerstraßenlinie wie von diesen Denkmalamtsdaten nahegelegt beim Isarwehr Baierbrunn durch die Isar durch. Im Eintrag zu der Brücke wird bei Vici.org festgestellt, daß die Brückenlage „wenig Sinn im Verhältnis zur Straßenlage rechts und links der Isar“ macht. Wie gesagt, bei meiner favorisierten Option hätte sie einen Sinn, da läge man mit dieser Brücke im für den Übergang interessanten Bereich.

Georgenstein
Isarwehr Baierbrunn

Mithin hätte ich mich auf meiner Tour irgendwann vom Weg hinunter an die Isar und zum Georgenstein lösen und dann zumindest versuchen müssen, auf der vorgeschlagenen Bodendenkmaltrasse zwischen Isar und Römerschanze zu bleiben. Da ich aber noch nie auf der östlichen Isarseite unten beim Georgenstein war und auch sehen wollte, wie das Ufer im weiteren Verlauf aussieht, habe ich auf Touristik umgeschaltet und bin schnurstracks zum Georgenstein weiter. Nach meiner Vorstellung lande ich erst wieder beim Fotografenstandort des vorletzten Bildes bei der Römerstraße. Für mein bisschen dadurch verloren gegangenen Text zur Strecke und die nicht gemachten Fotos kann ich aber den sehr umfangreichen Suchbericht „Sondengänger findet Zeitkapsel“ von Thorsten Straub als Ersatz anbieten. Ich hoffe, er lässt seine Website noch lange online.

Isarwehr Baierbrunn
Isarwehr Baierbrunn

Die Fotografenposition des vorletzten Bildes liegt auf der Gegenseite der Fotografenposition der ersten fünf Bilder im „Maiausflug zur verschwundenen Grünwalder Römerbrücke“. Die Fotos vom „Maiausflug“ stammten vom Maianfang 2019. Die aktuell Gezeigten von der östlichen Seite sind älter, die stammten von Ende Mai 2018. Wie schon an anderer Stelle bemerkt, sieht der westliche Uferbereich, in den der westliche Teil der Römerstraße zur Isar hin ausläuft, ziemlich neuzeitlich überarbeitet aus. Für den Bereich der genannten Fotografenposition auf dem östlichen Ufer wird das genauso zutreffen. Dort gibt es zum Wasser hin einen Schutz, dann ist einige Meter nach hinten alles auffällig gleichmäßig flach, dann kommt ein erhöht liegender Waldweg. Das sah für mich wie eine künstliche Hochwasservorbereitung aus. Ich bin via dem Waldweg in Richtung Grünwald weiter und via dem Gasteig-Geländeeinschnitt im BayernAtlas-Relief hinter der Ur-Keltin mit der Grünwalder Fibel wieder hochgekommen.

Samstag, 22. Juni 2019

Maiausflug zur verschwundenen Grünwalder Römerbrücke

Südlich Grünwald, an der Grünwalder Römerschanze vorbei, verlief eine wichtige römische Ost-West-Verbindung. Wo diese Straße östlich und westlich der Isar von der Schotterebene in das Tal hinabstieg scheint klar zu sein. Auf der westlichen Seite sind hohlwegartige Strukturen erkennbar - man mag glauben, daß die so alt sind. Auf der östlichen Seite geht es bei einem Geländeinschnitt abwärts - der sieht in seinem Bereich noch alternativloser aus.

Isar bei der mittlerweile aus dem Denkmal-Atlas verschwundenen Römerbrücke

Während also oben alles klar zu sein scheint, ist unten je nach Quelle nicht einmal eine Brücke belegt. Es kann also auch nur eine Furt gewesen sein. Die Idee mit dem Georgenstein als römischem Brückenpfeiler bleibt zwar gut im Kopf hängen, paßt aber vermutlich nur gut zu den versunkenen Städten, die im 19ten Jahrhundert Konjunktur hatten. Anders gesagt: man bräuchte so eine Stadt, um eine Brücke an dieser Stelle zu unterhalten, und so eine Stadt wurde bislang noch nicht gefunden. Die Isar biegt im Bereich des Georgensteins selbst heutzutage mit einer ziemlichen Energie um die Ecke. Und damals konnte ein Hochwasser noch nicht mit dem Sylvensteinspeicher heruntergedimmt werden und führte bisweilen Baumstämme mit sich.

Isar bei der mittlerweile aus dem Denkmal-Atlas verschwundenen Römerbrücke

Verbindet man die unstrittigen östlichen und westlichen Teile der Römerstraße irgendwie, dann würde die Georgensteinvariante einen Schlenker in südwestlicher Richtung bedeuten. Unter meinem westliche-Seite-Link findet sich man eine abfotografierte Informationstafel, auf deren Skizze die Linie stattdessen einfach so ohne Schlenker durchgezogen wird. Nach meiner Vermutung ohne fachliche Grundlage, aber da ist man jetzt weiter flußabwärts zwischen Georgenstein und Stauwehr und hat die Ecke hinter sich.

Isar bei der mittlerweile aus dem Denkmal-Atlas verschwundenen Römerbrücke

Der Bayerische Denkmal-Atlas als Vertreter der offiziellen Sichtweise hält sich hinsichtlich der genauen Übergangsstelle zurück, d.h. er lässt bei der Isardurchquerung eine Lücke. Die östliche Straßenseite schwenkt aber im Denkmal-Atlas vor der Isardurchquerung relativ stark nach Nordosten ein. Also tendiert zu einem Schlenker in der Gegenrichtung zum Georgenstein, das ist noch weiter flußabwärts. Geht man bei den roten Straßenenden über die Isar, dann wäre das fast beim Stauwehr.

Isar bei der mittlerweile aus dem Denkmal-Atlas verschwundenen Römerbrücke

Das Gelände wird mittlerweile im Bayerischen Denkmal-Atlas sehr gut angezeigt, man sollte sich das dort mal genauer ansehen. Als Einstieg bietet sich die Suche nach der Denkmalnummer D-1-7935-0002 der oberhalb des östlichen Straßenteils befindlichen Römerschanze an.

Isar bei der mittlerweile aus dem Denkmal-Atlas verschwundenen Römerbrücke

Neben der Römerstraße stach im Bayerischen Denkmal-Atlas jahrelang eine mittlerweile gelöschte „Brücke der römischen Kaiserzeit“ mit der Denkmalnummer D-1-7935-0005 heraus, die ein kleines Stück flußabwärts vom Stauwehr angezeigt wurde. Die Fotos 1 - 5 habe ich im Bereich der Brücke aufgenommen. Wobei hier aber durch das Stauwehr und den Isarkanal auch in diesem naturnäheren Teil der Isar alles bis in den Wald auf der östlichen Seite hinein neuzeitlich überarbeitet wurde. Jedenfalls, die Brücke der römischen Kaiserzeit ergab in dem kurzen Abstand zur Straße eigentlich keinen Sinn, sofern die Straße tatsächlich noch oberhalb des Stauwehrs die Isar über- oder durchquerte. Zur Zeit als ich den oben verlinkten westliche-Seite-Eintrag geschrieben habe, gab es die Brücke im Bayerischen Denkmal-Atlas noch. Mittlerweile ist sie weg, die Stelle wurde aber zuvor von Vici.org übernommen. Ich gebe hier mal die google-baren Koordinaten an: 48.028500,11.507797 Man beachte die Hochspannungsleitungen und den kleinen Wasserlauf, die man vor Ort oder auf Karten/Fotos zur besseren Orientierung verwenden kann.

Wasserkraftwerk Höllriegelskreuth

Vici.org hat mittlerweile seine im Römerschanzen-Bereich etwas bizarre Streckenführung an diejenige des Denkmal-Atlasses angepasst. Geht ohne Begründung sogar darüber hinaus und verbindet die beiden Endpunkte, legt sich also derzeit auf einen Übergang beim Stauwehr fest. Es kann sein, daß das so ganz gut passt und sich der Denkmal-Atlas nur aus administrativen Gründen zurückhält, eben weil dieses Gebiet baulich schon total überarbeitet wurde und für die Archäologie nichts mehr zu holen ist. Anderseits gäbe es auch Argumente dafür, den Schlenker bis hin zur früher eingezeichneten Brücke auszudehnen und erst da über die Isar zu gehen. Das Tal ist hier deutlich verbreitert, das Hochwasserproblem vermindert sich. Seitens der westlichen Straße wäre so eine Änderung neutral zu bewerkstelligen. Der Hohlweg läuft in einen überarbeiteten Bereich ein kleines Stück oberhalb der Isar aus, von dem man mit gleicher Entfernung in verschiedene Richtungen wegknicken kann. Die mehreren hundert Meter zusätzlicher Weg kämen bei der östlichen Straße dazu. Um dieselbe Entfernung würde aber dafür der Weg von Grünwald herunter kürzer. Man beachte im Denkmal-Atlas die Rotfärbung zwischen Perlach und Oberhaching. Die könnte eine viel Verkehr liefernde Querverbindung über Grünwald in das Hachinger Tal nahelegen. Wenn dem so gewesen ist und es hier durch die Isartalverbreiterung eine gut nutzbare Furt gegeben hat, dann müßte man das alles vielleicht sowieso etwas lockerer sehen. Also den einen Übergang gab es vielleicht garnicht, sondern mehrere, sich zeitweise ändernde östliche Einstiegspunkte. Und an einer Stelle hat man vielleicht etwas gebaut, was dann als Brücke im Denkmal-Atlas gelandet ist. Vielleicht wird es hier unten noch ein Haus für überwachende Soldaten aus der Römerschanze gegeben haben. Vielleicht konnte man hier unten noch Verpflegung kaufen und Ochsen mieten, um sich auf der anderen Seite hochziehen zu lassen.

Burg und Schlosshotel Grünwald

Für diejenigen die sich die Sache vor Ort ansehen wollen: das ist eine gute Idee, durch die Isar ist es da unten meist interessanter als oben auf der Schotterebene. Aber man kann Sonnenanbeter, Brutvögel und Wurzeln stören. Die Kiesbank wird von Sonnenanbetern genützt. Ich bin am 2. Mai hin, um möglichst wenige mit der Kamera zu stören. Das hat gut geklappt. Es gibt Bereiche, wo man wegen Brutvögeln nicht hinsoll. Letztes Jahr habe ich auf der gegenüberliegenden Seite ein umgekipptes Warnschild gefunden. Eine Infotafel, die hinsichtlich der Brutvögel über die Zeiten informiert, wo man dort nicht aufkreuzen soll, habe ich nirgends gesehen. Hin zum Georgenstein gibt es auf der gegenüberliegenden Seite Bereiche, in denen man zum Schutz der Baumwurzeln sein Rad schieben soll. Die Beschilderung erschien mir aber inkonsistent. Also erst mal absteigen, als kein Problem zu sehen war. Da kamen mir dann Radler entgegen. Später angesichts der Wurzeln nochmal ein Absteigschild.

Samstag, 9. September 2017

Westlicher Römerstraßenaufstieg beim Georgenstein

Dieser Blog-Eintrag gehört zu einer mit „Der Georgensteinblick“ begonnenen kleinen Serie. Die wurde fortgesetzt mit „Georgensteinblick II“. Und in „Allenthalben versunkene Städte“ gibt es auch ein paar Bemerkungen zu diesem engen geografischen Bereich.

Informationstafel: Verlauf der Römerstraße durch die Isarschlucht

Die jetzt verwendeten Fotos sind vom Mai. Ich wollte eigentlich erst noch zusätzliche Fotos vom Bereich unterhalb der ehemaligen Römerstraße machen, daraus wurde aber bislang nichts. Also vermittle ich so mal einen Eindruck, damit es mit der Sache weitergeht. Der 4. Brillenschaftag im Burghof Grünwald steht ja auch am 8. Oktober an und vielleicht will jemand die Gelegenheit nutzen und sich die Römerstraße genauer ansehen.

Westlicher Römerstraßenaufstieg beim Georgenstein
Westlicher Römerstraßenaufstieg beim Georgenstein
Westlicher Römerstraßenaufstieg beim Georgenstein

„Römerstraßenaufstieg“ versus „unterhalb der ehemaligen Römerstraße“, da fehlt also noch was. Der obere Teil des Aufstiegs gilt sowohl nach der abfotografierten Informationstafel als auch dem Bayerischen Denkmal-Atlas als Teil der ehemaligen Römerstraße. Im unteren Teil entspricht die durchgezogene Linie über die Isar auf der Informationstafel aber nicht dem Bayerischen Denkmal-Atlas, der läßt hier eine Lücke. Zudem verwirrte der Bayerische Denkmal-Atlas durch eine „Brücke der römischen Kaiserzeit“ ein Stück flußabwärts (Denkmal D-1-7935-0005). Die Brücke war beim Start meiner kleinen Serie noch vorhanden, mittlerweile sehe ich sie nicht mehr im Bayerischen Denkmal-Atlas eingezeichnet. Aber bei Vici.org kann man sich die Lage der Brücke derzeit noch ansehen. Wenn die Brückenerkenntnis nicht mittlerweile revidiert wurde, wäre es also denkbar, daß die Römerstraße von der östlichen Seite nicht so wie auf der Informationstafel gezeigt direkt herüber über die Isar geführt hat. Die Straße könnte stattdessen zunächst unterhalb der dort befindlichen Römerschanze der Isar bis zu dieser Brücke gefolgt sein.

Westlicher Römerstraßenaufstieg beim Georgenstein
Westlicher Römerstraßenaufstieg beim Georgenstein
Westlicher Römerstraßenaufstieg beim Georgenstein

Geht man diesen oberen Teil der ehemaligen Römerstraße auf der westlichen Isarseite hinunter, dann kommt man schnell auf einen wirklich alt aussehenden Hohlweg. Aber dieser Hohlweg endet ein Stück oberhalb der Isar. Man trifft auf den Isar-nähesten öffentlichen Weg der westlich der Isar parallel zur Isar verläuft. Im Grunde sieht ab hier alles nicht mehr alt sondern überarbeitet aus. Weiter unten befindet sich der Isar-Kanal, für den sicher umfangreiche Erdarbeiten vorgenommen wurden. Den Abzweig vom Isar-Parallelwegs zur Römerstraße zeigen Bild 9 und Bild 10. Der Parallelweg führt dann zwar schnell weiter hinunter bis fast auf Isar-Höhe. Diese Strecke passt auch zur roten Linie auf der Tafel. Aber der Weg ist kein Hohlweg mehr. Also von diesem Augenschein her könnte ab dem überarbeiteten Bereich auch alles anders gewesen und die Römerstraße ein Biegung hin zu der mysteriösen Brücke gemacht haben. Allerdings ergäbe das schon eine recht große Schleife, die aber möglicherweise durch Gründe wie die Talverbreiterung und eine dadurch weniger reißende Isar in Kauf genommen wurde.

Westlicher Römerstraßenaufstieg beim Georgenstein
Westlicher Römerstraßenaufstieg beim Georgenstein
Westlicher Römerstraßenaufstieg beim Georgenstein

Daß der Bayerische Denkmal-Atlas im Kanalbereich keine genaueren Angaben macht, muß nicht bedeuten, daß hier keine archäologischen Erkenntnisse über den Verlauf der Römerstraße gewonnen wurden. Nach meiner Vorstellung ist der Bayerische Denkmal-Atlas nämlich kein Informationssystem in der Art, daß er uns mitteilen will, daß an einem bestimmten Ort irgendwann einmal ein bronzezeitlicher Grabhügel stand. Der Bayerische Denkmalatlas zeigt aktuell vermutete Grabhügel an, so flach die auch mittlerweile sein mögen. Wenn die Fläche aber archäologisch ausgeräumt und überbaut ist, dann verschwindet auch der Grabhügel im Bayerischen Denkmal-Atlas. Nach dieser Logik mag die fehlende Information im Kanalbereich einfach bedeuten, daß niemand mehr glaubt, daß hier noch archäologisch etwas zu holen ist.

Isar-Stauwehr bei Buchenhain/Baierbrunn

Der Einstieg von oben in den Hohlweg wird durch die Informationstafel in Bild 1 markiert. Man kann die Stelle via diesem Link auf einer Karte seiner Wahl ansehen. Im Bereich oberhalb des Isarkanals stößt der Weg wie gesagt auf den westlichen Parallelweg zur Isar. Dort sind zeitweise zahlreich Spaziergänger, Jogger, Wanderer und Radler unterwegs, deren ganz andere Ziele sich gut mit einem kurzen Blick in diesen uralten Hohlweg verbinden ließen.

Samstag, 27. Mai 2017

Allenthalben versunkene Städte

Im letzten Abschnitt von „Georgensteinblick II“ hatte ich empfohlen, einen Blick in das von Helmut Karger online gestellte Buch „Illustrirte Geschichte der Stadt München“ von Ferdinand Kronegg von 1903 zu werfen. In diesem Buch ist wie im Zusammenhang mit Bernstorf von einer versunkenen Stadt die Rede. Nur in diesem Fall von einer versunkenen Stadt beim südlich von Pullach gelegenen Baierbrunn. Von Ferdinand Kronegg 1903 noch mit „ay“ statt wie heute mit „ai“ geschrieben.

Georgenstein am Vatertag 2017

Findet man vor Ort jetzt tatsächlich etwas aus alten Zeiten - im Falle Bernstorf ist ja zumindest die bronzezeitliche Wallanlage unbestritten - dann wird so eine „Sage von einer versunkenen Stadt“ wohl gern als Ausgangspunkt der Erkundungen aufgegriffen, da sich damit eine schöne Geschichte bauen lässt. Aber selbst wenn vorzeitliche Funde vorliegen, kommen schnell Zweifel, ob eine mündliche Überlieferung tatsächlich mehrere tausend Jahre vorhält. Man könnte jetzt - Stichwort „Heidenmauer“ - daran denken, daß altertümliche Bauwerke oder Funde eine Sage immer weiter am Leben halten. Aber dann würde man erwarten, daß das Gebiet sehr genau angegeben werden kann, in dem sich die Heidenmauer oder die versunkene Stadt befindet.

Im Falle Baierbrunn zeigt der Bayerische Denkmal-Atlas südwestlich eine „Siedlung vor- und frühgeschichtlicher Zeitstellung“ an, (Denkmalnummer D-1-7934-0305), ein Stück weiter liegen im Wald einige „Grabhügel vorgeschichtlicher Zeitstellung.“ D.h. für eine verschwundene Siedlung hat man tatsächlich Anhaltspunkte. Ich könnte mir auch vorstellen, daß der Römerstraßenknick im Norden von Buchenhain im Zusammenhang mit einer älteren Keltensiedlung stand, die sich bei dem ausgedehnten Höllriegelskreuther bzw. Pullacher Gräberfeld Denkmalnummer D-1-7935-0092 „Grabhügel mit Bestattungen der Hallstattzeit“ befand. Das wäre ein weiterer Stadt-Kandidat. Aber an irgendeine Verbindung solcher Siedlungen mit der Sage würde ich trotzdem erst glauben, wenn Kronegg etwas in der Art anführen könnte, daß die Baierbrunner beispielsweise für ihren Kirchbau immer behauene Steine aus dem bestimmten Gebiet geholt haben. Das macht er aber nicht. Stattdessen findet er die versunkene Stadt bei Baierbrunn ganz allgemein wegen den vielen Funden in der Gegend plausibel und geht dann fließend zu Funden bei Grünwald über. Also gleich von der anderen Isarseite, was den Gehalt der Sage für Baierbrunn stark relativiert.

Georgenstein am Vatertag 2017

Vielleicht sind solche nicht genau verorteten „versunkenen Städte“ aber auch aus genau so einer diffusen Gemengelage heraus entstanden, mit Funden hier und da? Am Vorabend früher Formen der Archäologie. Bevor man tatsächlich raus in das Gelände gegangen ist, nachgegraben und aufgeschrieben hat, was man wo gefunden hat? Ich würde so etwas für denkbar halten. Ein paar Jahrhunderte früher hatte man noch ganz andere Einfälle. Ich erinnere mich da an die Tafel in Ettlingen, nach der Ettlingen von dem Trojaner Phorzys 1111 vor Christus gegründet und von den Römern Neptingen genannt wurde. Hier und da eine versunkene Stadt ist im Vergleich dazu doch moderat? Und vermutlich war in den gebildeten Kreisen des 19. Jahrhunderts ein in das Badische gelangter Trojaner Phorzys schon ziemlich unglaubwürdig. Eine im 19. Jahrhundert schriftlich festgehaltene Sage von einer „versunkenen Stadt“ wird hingegen noch heute gerne von den Medien aufgegriffen.

Man bräuchte mehr Beispiele solcher „versunkenen Städte“, um zumindest die Aussage einer Häufung belegen zu können. Moritz Jacob hat sich die Mühe gemacht, weitere zu suchen und sie in „Deutsche Sagen des 19. Jahrhunderts über versunkene Städte“ zusammengefasst. Ich zitiere aus seinem Abstract: „In der Literatur des 19ten Jahrhunderts gibt es diverse Erwähnungen und selten auch Ausformulierungen von Sagen über versunkene Städte im deutschen Sprachraum. Um diese Art der Legende besser fassen zu können, sind hier einige – jedoch sicher nicht alle – gesammelt. Dadurch soll die textkritische Bewertung der Sage von der versunkenen Stadt bei Bernstorf erleichtert werden.“

Freitag, 7. April 2017

Georgensteinblick II

Im folgenden beziehe ich mich auf die im Georgensteinblick I beschriebenen Örtlichkeiten. Mit dieser Beschreibung sollte klar sein, wo die aktuellen Fotos aufgenommen wurden. Wenn nicht, bitte bei mir beschweren!

Bild 1 zeigt wieder den von einem der Aussichtpunkte des Georgensteinblicks aufgenommenen Georgenstein. Mittlerweile aus meiner dritten Fotoserie vom Georgensteinblick. Ostern und viel Freizeit naht und es wird absehbar noch dauern, bis ich in das Tal hinunter und auf die andere Isarseite komme. Daher noch Bild 2 und Bild 3 für alle, die schon früher starten und die Gegend erkunden wollen. Bild 2 zeigt rechts unten den Georgenstein und gegenüber die oberhalb des Georgensteins liegende Römerschanze. Bild 3 ist rechtwinklig zur Bildrichtung von 2 aufgenommen und zeigt die dazwischenliegende Isar.

Georgenstein

Laut Bayerischem Denkmal-Atlas beginnt die westliche Fortsetzung der Römerstraße ein Stück links von dem in Bild 3 sichtbaren Wehr. Die in Georgenstein I erwähnte mysteriöse Römerbrücke müßte sich in Bild 3 irgendwo weit rechts hinten befunden haben. Vielleicht knapp im schon nicht mehr sichtbaren Bereich? Östlich der Isar beginnt der Abstieg der Römerstraße zur Isar in Bild 2 rechts von der Römerschanze. Es gab/gibt die Idee, daß die Römerstraße bis zum Georgenstein (wie gesagt Bild 2 rechts unten) herunter führte und daß der Georgenstein zur Römerzeit als Brückenpfeiler diente. Wenn es so gewesen war, dann hätte man also rechts unten in Bild 2 noch ein Stück Römerbrücke gesehen. Aus der Perspektive von Bild 3 hätte sich dann die Römerbrücke außerhalb des sichtbaren Bereichs ebenfalls rechts unten befunden.

Römerschanze mit Georgenstein

Man könnte sich aber auch vorstellen, daß die Römerstraße nicht schnell hinunter, sondern nah an der Römerschanze um den Geländesporn herum führte. In dem Fall hätte man in Bild 2 zur Römerzeit oben die römische Wachstation und unterhalb die absteigende Römerstraße gesehen. Auf diese Weise hätte sie bis zu dem mysteriösen Brückenstück im Denkmal-Atlas auf der östlichen Isar-Seite weiterverlaufen und dort erst die Isar überqueren können.

Beginn Isar-Werkkanal bei Buchenhain

Ich würde mich ohne weitere Informationen nicht zu sehr auf eine dieser Positionen versteifen. Aber wenn man sonst nichts Besseres vor hat, kann man sich das ja mal alles aus der Nähe ansehen. Die Strecke von Grünwald hinunter zur Isar und zum Georgenstein, dann hoch und via Römerschanze zurück scheint ein Wander-Klassiker zu sein. Man möge mittels Worten wie „Grünwald Georgenstein Römerschanze Isar“ suchen und sollte von mehreren Anbietern Streckenvorschläge finden.

Die westliche Isareite ist verkehrstechnisch wesentlich besser erschlossen. Wie im Georgensteinblick I erwähnt, kommt man sogar mit der S-Bahn sehr nah an den Georgenstein heran. Es gibt die erwähnte Treppe hinunter. Nördlich gelangt man über die frühere Römerstraße in das Tal. Südlich scheint gleich nach meinem Standort für Bild 3 ebenfalls ein Weg hinunter zu führen.

Wer jetzt noch etwas Zeit hat, dem empfehle ich einen Blick in die „Illustrirte Geschichte der Stadt München“ Ferdinand Kroneggs von 1903 zu werfen. Ringwallbefestigungen hat man damals wohl Kelten und Germanen zugesprochen. Die heute als keltisch angesehene „Viereckschanze (Mehrfachschanze) der späten Latènezeit.“ D-1-7935-0043 sprach man dagegen den Römern zu. Und auf der folgenden Seite findet sich die Behauptung, daß bei „Bayerbrunn“ dereinst eine große Stadt gestanden habe, die dann "versunken" sei. Kennen wir so eine Sage von einer „versunkenen Stadt“ nicht auch im Zusammenhang mit Bernstorf? Gab es damals häufiger versunkene Städte? Hatten die damals Konjunktur?

Dienstag, 21. März 2017

Der Georgensteinblick

Beim „Georgensteinblick“ handelt es sich gleich um mehrere Aussichtspunkte bei Buchenhain oberhalb des Isartals, von denen man (derzeit) eine freie Sicht auf den Georgenstein hat. Wo sich die Aussichtspunkte ungefähr befinden, kann man sich via diesem Link auf der Karte seiner Wahl ansehen. Informationen über den Georgenstein gibt es in der Wikipedia.

Georgensteinblick

Der Georgenstein ist für uns als Geländemarke für die Grünwalder Römerschanze und für die frühere Römerstraße interessant, die hier die Isar überquerte. Die Römerstraße führte auf der östlichen Isarseite, also auf den Fotos links vom Georgenstein, herunter zur Isar. Die Grünwalder Römerschanze befindet sich links oberhalb des Georgensteins auf auf einem Geländesporn über dem Isartal. Dort befand sich eine römische Wachstation, von der man den Isarübergang überwachen konnte. Heute hat man direkt von der Römerschanze wegen den Bäumen keine gute Sicht in das Isartal. Insofern eignet sich der bequem via Fahrrad, S-Bahn oder Auto erreichbare Georgensteinblick bestens für den Einstieg. Von hier kann man sich einen Überblick über die Lage der ehemaligen Wachstation und den Verlauf der Römerstraße im Gelände verschaffen. Und die kleine Expedition lässt sich beliebig auf der westlichen Isarseite ausdehnen.

Zur Vorbereitung möge man sich im genannten Georgenstein-Artikel in der Wikipedia die Darstellung von Linbrunn von 1764 ansehen, in der die Wälle der Römerschanze und die herunterführende Straße eingezeichnet sind. Weiter sollte man sich unbedingt noch den Verlauf der Römerstraße und die Lage der Römerschanze im Bayerischen Denkmal-Atlas ansehen. Die Denkmalnummer der Römerschanze ist D-1-7935-0002

Georgenstein

Die Römerstraße endet im Bayerischen Denkmal-Atlas auf der Westseite der Isar kurz vor, im Osten sogar ein Stück weiter entfernt vor der Isar. Also einen eingezeichneten Übergang gibt es derzeit nicht. Es fällt aber auf, daß etwas flußabwärts - vom eigenen gedanklichen Zusammenführen der Römerstraßenenden vielleicht 400m entfernt - eine römische Brücke eingezeichnet ist (Denkmal D-1-7935-0005). Wer Informationen hat, was da der Stand der Dinge ist, möge vielleicht mal hier kommentieren oder mir eine Mail schicken.

Die angegebene Geokoordinate des Georgensteinblicks sollte so ungefähr auf einem Waldweg liegen. Außer den dort befindlichen Aussichtspunkten gibt es auch etwas entfernt eine Geländeplattform mit Sitzbänken direkt an der Straße. Bewegt man sich auf dem Waldweg zur Straße und dort noch ein Stück die Straße von Buchenhain nach Baierbrunn entlang auf dem Rad/Fußweg, wird man diese Plattform finden. Geht man weiter entlang der Straße bis zu einem nach links abzweigenden Asphaltweg weiter, dann kann man an diesem Asphaltweg einen weiteren Aussichtpunkt mit Blick auf die Stelle finden, wo das Wasser für den hier beginnenden Isar-Kanal abgezweigt wird und wo ein Stück links von der Isar die Römerstraßenmarkierung im Bayerischen Denkmal-Atlas wieder beginnt.

Georgenstein

Nun wieder geistig zurück zum Ausgangspunkt auf dem Waldweg: Bewegt man sich von dieser Geokoordinate statt zur Straße in der Gegenrichtung die Kante hinunter in das Isartal entlang, dann gelangt man bald zu einer Treppe, mittels der man hinunter auf die Waldwege im Isartal kommt und versuchen kann diesen im Denkmal-Atlas markierten Anfang des westlichen Teils der Römerstraße zu finden.

Samstag, 16. Januar 2010

Römerschanze bei Grünwald

Die folgenden Bilder stammen von unserem Sonntagsspaziergang Ende November 2008 zur Römerschanze bei der südlich von München gelegenen Gemeinde Grünwald. Momentan sollte es dort verschneiter sein als es auf den Bildern zu sehen ist, kalt genug war es aber auch damals schon.

Blick ins Isartal nördlich der Römerschanze bei Grünwald in Richtung Baierbrunn

Die Römerschanze hat einen lange über die Römerzeit hinausgehenden geschichtlichen Hintergrund. So sollen etwa die namensgebenden großen Schanzen erst auf die Zeit der Ungarneinfälle zurückgehen. Man möge sich dazu in der Wikipedia einlesen. Mittels der Zeichnungen in der Wikipedia kann man sich über die Lage der Römerschanze auf einem Geländesporn orientieren und mit den Geo-Koordinaten aus der Wikipedia die Lage auf einer Online-Karte ansehen.

Durch ihre Lage ist die Römerschanze nicht schwer zu finden. Da sie sich an der Hangkante hinunter zur Isar befindet, muß man nur zur Hangkante kommen und auf dem Fußpfad oberhalb des Steilhangs entlang bis zur Römerschanze laufen. Martin Bernstein empfiehlt in „Römerstraßen und Kultplätze“ den „Parkplatz am südlichen Ortsende gegenüber dem Friedhof“ von Grünwald als Ausgangspunkt zu nehmen, sich dort mittels einer Wandertafel über den Weg bis zum Isar-Steilufer zu orientieren und nach erreichtem Steilufer links nach Süden an der Hangkante entlang zu laufen. Für den Erstversuch ist das wahrscheinlich das Beste.

Römerschanze bei Grünwald von außen

Wir sind von der Empfehlung insofern abgewichen, als wir die Straße vom südlichen Ortsende von Grünwald am genannten Parkplatz vorbei weiter in Richtung Straßlach gefahren sind und erst bei den dann sichtbar werdenden Hochspannungsleitungen geparkt haben. Die Hochspannungsleitungen führen in Richtung Isar-Steilufer. Von dort aus ist das erste Bild mit Blick in das Isartal in Richtung Baierbrunn aufgenommen. Dann geht es wie bei Martin Bernstein beschrieben weiter an der Hangkante entlang in Richtung Süden.

Dabei ist noch einmal der Blick von oben via einem Kartendienst zu empfehlen. Die Strecke mit den Hochspannungsleitungen wird durch die gerade Schneise im Wald südlich von Grünwald sichtbar, die sich auf der westlichen Seite der Isar durch den Forstenrieder Park fortsetzt.

Römerschanze bei Grünwald zwischen erstem und zweitem Wall

Die westliche Fortsetzung der Schneise auf der anderen Isarseite spielte bei meiner Tour in den Forstenrieder Park eine Rolle. Am Rand der Schneise liegt die dort zur Orientierung verwendete Asphaltstraße „Ludwigsgeräumt“.

Den im damaligen Eintrag beschriebenen BayernViewer-Denkmal sollte man natürlich auch für die Erkundung der östlichen Isarseite einsetzen. Die historische Verbindung zwischen den beiden Isar-Seiten ist die heute „Via Julia“ genannte Römerstraße Salzburg-Augsburg, die unterhalb der Römerschanze über die Isar führte und von der Römerschanze aus überwacht werden konnte.

Römerschanze bei Grünwald von außen

Bei unserer Wanderung zur Römerschanze hatte ich seinerzeit die Hoffnung, daß man durch das abgefallene Laub die hintereinander liegenden Wälle besser fotografieren kann. Nunja, wenn man es weiß, dann kann man ein bisschen was auf dem zweiten Bild erkennen.

Das dritte Bild stammt vom Weg in die Römerschanze und veranschaulicht wie hoch die Schanzen teilweise sind. Das vierte Bild zeigt die ebene Fläche hinter dem letzten Wall.

Isartal bei der Römerstraße Via Julia von Salzburg nach Augsburg

Die Sicht hinunter in das Isartal ist von dieser Fläche aber durch Bäume eingeschränkt. Das letzte Bild ist deshalb ein Stück weiter den Steilhang entlang aufgenommen. Unterhalb dieser Bildeinstellung ist früher die Römerstraße in das Isartal abgestiegen, die Stelle wo sie die Hochfläche verläßt befindet sich noch ganzes Stück links vom Standpunkt den Hang weiter entlang. Rechts vom Standpunkt befindet sich die Römerschanze.