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Samstag, 5. Oktober 2013

Der Heiligenbuck

Der Heiligenbuck gehört zu den Kategorien keltischer Großgrabhügel und „Fürstengrab“. Er befindet sich südlich von Hügelsheim direkt an der B36 zwischen der Einflugschneise des Flughafens Karlsruhe / Baden-Baden und der B36-Abfahrt zum Baden-Airpark. Das ist nahe des Rheins auf der östlichen Rheinseite etwa auf der Höhe von Baden-Baden. Von der Rheintalautobahn A5 ist der Grabhügel schnell zu erreichen: herunter an der Ausfahrt Baden-Baden, aber in die Gegenrichtung hin zur Staustufe Iffezheim. Die Straße zur Staustufe kreuzt die B36, auf die man in Richtung Hügelsheim und Baden-Airpark einbiegt.

Der keltische Grabhügel Heiligenbuck

Das Heiligenbuck soll schon antik beraubt worden sein. Der auf Bild 4 zu sehende Wagen ist eine zeichnerische Rekonstruktion aufgrund weniger Überbleibsel. Man glaubt aber aus dem wenigen Vorgefundenen auf eine Holzkammer mit typischer Fürstengrabausstattung mit Wagen, Trink- und Essgeschirr und eine Bestattung um 550 v.Chr. herum schließen zu können. Daß solche Großgrabhügel aufgrund ihrer auffälligen Erscheinung einen Namen bekommen haben, ist nicht ungewöhnlich. Das Gebiet um die Heuneburg kann eine kleine Liste davon aufbieten. Am bekanntesten dürfte dort wegen seiner Größe und den frühen Ausgrabungen der Hohmichele gewesen sein. Mittlerweile vermutlich in Konkurrenz mit dem Bettelbühl, dessen Name durch das im Bettelbühl-Gräberfeld gefundene „Fürstinnengrab“ immer wieder in die Medien gekommen ist.

Der keltische Grabhügel Heiligenbuck

Die Anführungszeichen habe ich um die Fürsten gesetzt, weil meines Wissens nach weder klar ist, wie die Fürstentümer der Toten ausgesehen haben, noch ob die Toten tatsächlich dessen Regenten gewesen sind. Vielleicht sind sie Bruder oder Schwester der Fürstin oder des Fürsten gewesen? Ich weiß auch nicht, ob man mittlerweile irgendeine Vorstellung von den Verhältnissen zwischen den bekannten keltischen Zentren hat. Also vielleicht stand das „Keltenfürstentum“ von Hochdorf / Hohenasperg, das durch das unberaubte Grab von Hochdorf ungleich bekannter als Hügelsheim wurde, früher sogar im Schatten von Hügelsheim?

Der keltische Grabhügel Heiligenbuck
Der keltische Grabhügel Heiligenbuck

Die Entfernungen zwischen den keltischen Zentren sind teilweise überraschend klein. Ich hatte für den Eintrag „Hohloh und Hohlohsee“ ein paar Entfernungen auf der Karte ausgemessen. Also wenn die Zentren gleichzeitig bestanden haben, hätte man abends in einer Bierlaune in Neuenbürg beschließen können, die Kelten bei Hügelsheim zu besuchen, und nach einem Marsch in der Vollmondnacht wäre man am anderen Morgen dort eingetroffen.

Hügelsheim, im Hintergrund der Nordschwarzwald

Ich glaube so eine Kleinräumigkeit ist kein Argument gegen unabhängige keltische Zentren und mögliche Streitereien zwischen ihnen. Ohne das jetzt weiter nachrecherchieren zu wollen, beziehen sich Gemälde in der Trinkhalle Baden-Baden auf einen Grafen, der mit seiner Burg auf der einen Seite des nördlich von Baden-Baden liegenden Murgtals in Auseinandersetzungen mit Ortschaften auf der anderen Talseite verwickelt war. Und das ist nur ein kleines Teilgebiet des Keltendreiecks Hügelsheim, Nagold und Neuenbürg.

Flugzeug beim Anflug auf den Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden
Flugzeug beim Anflug auf den Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden
Flugzeug beim Anflug auf den Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden

Eher finde ich rätselhaft, daß unabhängige Zentren so leicht zugänglich gewesen sind. Über den Rhein - ein Altrheinarm liegt noch näher als der heutige Rheinverlauf beim Grabhügel - wäre sogar eine schnelle Annäherung möglich, ohne daß eine möglicherweise dichte Bevölkerung im Umland mit Wachhunden viel davon mitbekommen würde. Also vielleicht gab es in der Zeit noch eine übergeordnete friedensstiftende Klammer.

Keltischer Grabhügel Heiligenbuck

Um 400 v.Chr. war es mit diesen möglicherweise friedlichen Zeiten aber vorbei. In dem Gebiet, wo später zwischen Murg- und Baden-Badener Oostal Burgen entstanden (an/auf dem Battert), soll es 400 v.Chr. eine umfangreiche keltische Befestigung gegeben haben. Das sind 150 Jahre nach dem Heiligenbuck-Begräbnis und mit Blick in Richtung Hügelsheim. Also wenn man Geschichte einfach so fortschreiben kann, dann ist man vielleicht vom Zentrum am Rhein/Rheinübergang zu einem neuen Zentrum auf dem Battert umgezogen und hat für die früheren Funktionen am Rhein nur noch Außenposten hinterlassen.

Keltischer Grabhügel Heiligenbuck

Der Heiligenbuck ist Teil eines Grabhügelfeldes. Etwa in der Zeit der Ausgrabung des Heiligenbucks ebenfalls ausgegraben wurde der „Kleine Heiligenbuck“. (So eine Namenskombination für benachbarte Grabhügel gibt es auch andernorts. Hier finden sich Aufnahmen in Richtung auf den „Kleinen Hohmichele“.) Der „Kleine Heiligenbuck“ sollte 800 m in südwestlicher Richtung vom großen Heiligenbuck verschwunden sein. Wohl in der Rollfeldgegend, auf die man jetzt vom Heiligenbuck hinüber sehen kann. Reste von drei kleineren Grabhügeln sollen sich im Wald bei Hügelsheim-Kleinkanada befinden. Das wäre so etwa in südöstlicher Richtung. Der ungewöhnliche Siedlungsnamen ergibt sich aus dem früher vom kanadischen Militär genutzten Flughafen. Die Grabhügel dort sollen einen Durchmesser von etwas über 20 Meter gehabt haben, der Kleine Heiligenbuck lag in der Gegend von 37 m und der Durchmesser des Heiligenbucks soll nach geophysikalischen Messungen 60 Meter gewesen sein. Die neuzeitlich hinzugefügten Steine um den Heiligenbuck markieren diesen Durchmesser.

Keltischer Grabhügel Heiligenbuck

Die über die Zeit verlorene Höhe des Heiligenbucks wurde durch eine Kappung 1845 (also Jahrzehnte vor der 1880 erfolgten Ausgrabung) noch deutlich vermindert. Neuzeitlich aber durch eine Aufschüttung wieder erhöht. Die Aufschüttung schützt auch Teile des Orginalgrabhügels, die anscheinend noch nicht archäologisch untersucht wurden. Der Ausgräber 1880 hatte gezielt den Bereich im Zentrum ausgegraben. Näheres zu den damaligen Heiligenbuck-Ausgrabungen von Ernst Wagner finden sich im Buch „Bestattungsbrauch in der westlichen Hallstattkultur (Südwestdeutschland, Ostfrankreich, Nordwestschweiz)“ von Siegfried Kurz. Die betreffenden Stellen kann man über eine Suche nach isbn:3893253866 hügelsheim in Google-Books einsehen (via den Markierungen am Balken rechts zu den beiden Stellen springen). Wobei eine Abweichung zu berücksichtigen ist: der Heiligenbuck hat bei Kurz noch den Durchmesser von 70-74 m, die geophysikalische Messung fand erst 2003 nach Erscheinen seines Buches statt.

Zu möglichen weiteren Funden in/bei einem Fürstengrabhügel sollte man sich den Wikipedia-Eintrag zum Magdalenenberg bei Villingen-Schwenningen ansehen. Bei Florian Freistetter findet sich zu dem Thema Magdalenenberg auch noch etwas. Im Magdalenenberg wurde ebenfalls gezielt nach dem Grab in der Mitte gesucht und ein schon geplündertes Fürstengrab gefunden. Im Falle des Magdalenenbergs konnte aber später nachgegraben werden und es wurden dabei mindestens 126 weitere Gräber entdeckt. Diese Bestattungen sind vor wenigen Jahren durch die Behauptung in den Schlagzeilen gekommen, daß ihre Anordnung um den Grabhügel ein frühkeltisches Kalenderwerk darstellen soll.

Freitag, 19. Oktober 2012

Hohloh und Hohlohsee

Im letzten Eintrag hatte ich zum Mahlberg geschrieben, daß das Gebiet ursprünglich keltisch gewesen ist und als Beispiel die keltische Eisenerzproduktion beim östlich liegenden Neuenbürg erwähnt. Die Entfernung vom Mahlberg zum Neuenbürger Schlossberg habe ich nochmal mit Maßstab und Karte nachgemessen und bin auf 16 km Luftlinie gekommen (die per Bildschirm und Google Maps ermittelten 14 km im Mahlberg-Eintrag habe ich dort korrigiert). Zum Neuenbürger Beispiel hinzuzufügen ist ein keltisches Fürstengrab in südwestlicher Richtung vom Mahlberg, nämlich der in knapp 21 km Entfernung bei Hügelsheim gelegene „Heiligenbuck“ (südlich Hügelsheim bei der B36 und der Zufahrt zum Baden-Airpark). Der Grabhügel soll zwar schon vorzeitlich beraubt worden sein, die Bestattung konnte aber durch Zurückgebliebenes der jüngeren Hallstattkultur und einem Zeitraum um 550 v.Chr. zugeordnet werden. Im dritten Bild des Mahlberg-Eintrags läge das Grab in Richtung links von dem Berg in der Bildmitte. In diesem Blog-Eintrag ist das sechste Bild in Richtung auf den Rhein aufgenommen. Unten ist das Murgtal und links hinter der Bergkette das Oostal. Was dort an Häusern zu erkennen ist, sollte zu Baden-Baden gehören. In Richtung der linken Seite des Oostales müßte etwa das Grab liegen.

Hohlohsee

Um diesen nahe des Rheins liegenden Heiligenbuck herum sollen auf beiden Rheinseiten weitere solcher reichen Bestattungen nachgewiesen sein. Also man darf hier ein keltisches Kulturzentrum ähnlich Gebiet um die Heuneburg oder bei dem vermutlich zu einem Zentrum auf dem Hohenasperg gehörenden Fürstengrab von Hochdorf vermuten. Mit den mittelbadisch/elsässischen Hügelgräbern werden umfangreiche Befestigungswerke am Battert nördlich von Baden-Baden in Verbindung gebracht. Der Battert liegt zwischen Murg- und Oostal, er ist etwas über 10 km Luftlinie vom Mahlberg entfernt.

Hohlohsee

Misst man die Luftlinien nach Neuenbürg auf der Landkarte aus und zieht dabei noch Nagold mit in Betracht, das mit dem „Krautbühl“ ebenfalls ein Fürstengrab besitzt, dann ist der Hohenasperg am weitesten von Neuenbürg entfernt (knapp 41 km). Das überrascht etwas, denn das Keltenzentrum am Hohenasperg müßte durch die Verbindung über die Enz eine besondere Stellung gegenüber Neuenbürg gehabt haben. Der Battert liegt Neuenbürg mit etwas weniger als 26 km am nähesten. Hochdorf käme mit knapp 31 km auf den zweiten Platz. Nagold (knapp 34 km) wäre mit leichtem Vorsprung vor Hügelsheim (knapp 37 km) Dritter. Dieser Vergleich setzt voraus, daß es in der Hallstattzeit einen Zeitraum gegeben hat, in dem diese keltischen Zentren gleichermaßen aktiv waren.

Steg am Hohlohsee zur Besucherführung

Wo werden die Verbindungswege verlaufen sein? Die Optionen müßten ziemlich zahlreich sein, denn vermutlich war das Gebiet zwischen Neunbürg und Murgtal so löchrig wie ein Schweizer Käse und zudem wären auch kombinierte Transporte denkbar. Also vielleicht ein Schwertransport per Karren bis zu einem der in den Rhein mündenden Gewässer und dann weiter nach Hügelsheim. Aus römischer Zeit ist der Abzweig von der durch das Rheintal führenden Straße bei Ettlingen in Richtung auf Pforzheim/Portus an der Enz bekannt. Vielleicht wäre das auch der passende Weg für eine repräsentative Hohenasperger/Neuenbürger Delegation mit Pferd und Wagen zur prachtvollen Hügelsheimer Beerdigung gewesen. Aber die Luftlinie Neuenbürg - Ettlingen entspricht etwa der direkt zum Murgtal, also zumindest wenn man etwas auf dem eigenen Rücken oder mit geführten Tragtieren transportiert wären solche Direktverbindungen näher gelegen.

Hohlohturm bzw. Kaiser-Wilhelm-Turm

Sucht man in Google Maps per „Route verbinden“ zwischen Neuenbürg und Ebersteinburg (da liegt der Battert) eine Verbindung, dann wird einem der Weg über Dobel, Bad Herrenalb und Loffenau vorgeschlagen. Im letzten Bild des Mahlberg-Eintrages führt diese Straße hinter Mauzenstein und Mauzenberg (759 m) über das Käppele (538 m). In Laufnähe, dort gibt es einen Parkplatz, von dem aus viele ihre Mauzen- und Bernstein-Wanderung starten. Interessant ist die „Zu Fuß“-Option in Google-Maps. Da führt der Weg sogar zwischen Mahlberg und Mauzenberg durch. Diese „Zu Fuß“-Option scheint mittlerweile auch bei Waldstrecken überraschend gut mit Wegen bestückt zu sein. Sie ist aber für unsere Zwecke noch nicht so ideal. Google kennt anscheinend die Waldwirtschaftswege, aber nicht unbedingt die Fußpfade, die teilweise „schon ewig“ benutzt wurden. Präferenzen bei den Höhenunterschieden sind auch nicht einbeziehbar. Abgesehen von diesen Feinheiten ist das Ergebnis der „Zu Fuß“-Option aber doch schon ganz interessant.

Hohlohturm bzw. Kaiser-Wilhelm-Turm

D.h. es gab vermutlich zahlreiche bessere Optionen und man wird das weiter murgaufwärts liegende Gebiet am Hohloh weitgehend ausschließen können. Der kleine Vorteil dieses Gebiets ist nur, daß man hier eine Direktverbindung von Murg- und Enztal hätte. Das Hohloh-Platau liegt auf der einen Seite am Murgtal und zur anderen Seite entwässert es in die Enz. In das Gebiet kann man schon bei Loffenau bei der Teufelsmühle aufsteigen und kommt dann auf Plateaus, die verglichen dem Mauzenberg ein Stockwerk höher liegen. Für die Teufelsmühle werden 908 m angegeben, auf dem Hohlohplateau ist man fast bei 1000 m und auf dem Hohlohturm (auch Kaiser-Wilhelm-Turm) schafft man es über die 1000.

Blick vom Hohlohturm über Murg- und Oostal in Richtung Rhein

Bild 7 ist ein Panorama aus vier Fotografien. Man kommt die Straße von Reichental links hoch, fährt noch Stück die Bergkante entlang und steigt dann nach rechts in die erste zu sehende Vertiefung ab. Dort liegen die Häuser von Kaltenbronn. Wer sich über die Lage dort oben mittels der Karte in dem Faltblatt Naturschutzgebiete Hohlohsee und Wildseemoor (pdf) genauer informieren will: Der etwas rechts von der Mitte zu sehende Weg ist ein Fußweg vor zur Straße, vorne liegt die Schwarzmißhütte. In der Richtung des Weges sieht man auch etwas Taldunst, zwischen dem Tal und Kaltenbronn liegt wieder eine plateauartige Fläche, auf der sich der Wildsee befindet.

Zur jüngeren Geschichte des Hohlohsees gibt es interessante Informationen von Fritz Möbus. Luftbilder der Moorseen kann man sich beim Tourismus Zweckverband „Im Tal der Murg“ ansehen. Zu nennen ist auch eine Website eines eigenen Infozentrums für das Gebiet.

Panorama vom Hohlohturm über das Gebiet am Hohloh

Es gibt einige Sagen zu den Seen. Die oben genannte Bezeichnung „Teufelsmühle“ hat auch so einen sagenhaften Ursprung, mit der man die dort herumliegenden Steine erklärt hat. Wahrscheinlich haben die Kelten diese besonderen Naturerscheinungen in ähnlicher Weise verarbeitet. Die Sagen zu den Seen haben meist etwas mit deren Tiefe und dem Verschwinden im See zu tun, wirken also nicht so spezifisch auf das Gebiet zugeschnitten. Eine Sage wirkt sogar etwas überzogen - wenn man einen Stein in den Hohlohsee wirft, dann droht ein Unwetter über dem See und das Wasser gerät in Wallung. Man könnte denken, so eine Sage funktioniert überhaupt nicht, das können ja alle ausprobieren und dann ist es vorbei. Aber vielleicht hat diese Sage sogar die ältesten Vorläufer. Als wir (ohne Steine in den See zu werfen) zum Parkplatz zurück kamen hat es genieselt, an einem Parkplatz an der Kante zum Murgtal hin haben wir nochmal geparkt (Bild 8), da war es in Richtung Murgtal nur grau. Weiter unten dann wieder friedlicher leichter Regen. Und vor über 20 Jahren bin ich mal auf der Rückfahrt vom Hohlohsee mit dem Fahrrad von einem Sommergewitter überrascht worden. Glücklicherweise in der Nähe der Schwarzmisshütte. Damals war unten in den Tälern am ganzen Tag Sonnenschein und niemand dachte daran, daß Gewitter durchziehen. Also die Gegend da oben ist schon sehr besonders.

Beim Hohloh an der Straße in Richtung Reichental

Nun noch ein Blick zu den hessischen Kelten. Rolf Bierwirth wandert derzeit vormals keltische Höhen nahe Frankfurt ab. Sein letzter Eintrag handelt vom Altkönig, dort gibt es mit dem Ringwall Altkönig keltische Befestigungen. Also neben potentiellen Wanderern an Limes und Hadrianswall sollten auch die Vorgeschichtsinteressenten aus dem Frankfurter Raum mal bei ihm vorbeisehen. Aus der Zeit von Rolfs Limeswanderung stammt sein Abstecher zum Glauberg, damals war das Museum noch nicht eröffnet. Ich hatte im Mahlberg-Eintrag die germanischen Höhensiedlungen erwähnt, von der aber keine in Mahlbergnähe verzeichnet war. Auf dem Glauberg war hingegen so eine Siedlung. Er gilt auch als bedeutender Fundplatz des 4./5. Jahrhunderts. Schließlich noch der Hinweis von Rolf auf die Website Hessen-Archäologie, mit mehreren Beiträgen pro Monat eine sehr gute Informationsquelle über archäologische Neuigkeiten in Hessen.