Dienstag, 1. März 2016

Dr. Christian Köllerers Notizen

„Dr. Christian Köllerers Notizen – Mehr als 2500 Wiener Notizen über Klassiker, Kulturelles und Reisen“ — wer den Blog noch nicht kennt, möge mal reinsehen. Bei der Durchsicht des sehr reichhaltigen, über viele Jahre entstandenen Angebots helfen „Kategorien“. Etwa aus der Perspektive meines Filters „graue Vorzeit bis Spätantike“ die Kategorien „Kategorie Antike (Geschichte)“ oder die „Kategorie Antike (Klassiker)“.

Zur Zeit ist Dr. Christian Köllerer auf einer Studienreise durch Mexiko, Guatemala und Honduras, von der er auf Twitter Kurznachrichten und auf seinem Facebook-Album Fotos einstellt. Und vielleicht gibt es von dieser Studienreise auch noch irgendwann einen Bericht wie etwa den von seiner Reise nach Peru und Bolivien: „Wo Jesus Meerschweinchen verspeist“.

Sonntag, 28. Februar 2016

Geschichts-Videokanal, Bernstorf, Hail Ceasar

Wer öfters hier vorbeischaut, wird gemerkt haben, daß ich MOOC-Fan bin und hier Werbung für MOOCs mache.

Ich glaube, wir können uns hinsichtlich der MOOCs schon als Teil eines Ganzen sehen: wer sich interessiert und teilnimmt, der sorgt für mehr Entwicklung beim Angebot. Steht man dagegen den MOOCs wie hierzulande aus unterschiedlichen Blickwinkeln kritisch gegenüber, ist sogar desinteressiert und uninformiert, selbst wenn es international schon Kurse mit riesigen Teilnehmerzahlen im eigenen Gebiet gibt, dann gibt es passend dazu auch ein geringes deutschsprachiges MOOC-Angebot. Annähernd praktikable Alternativen zu den MOOCs habe ich aber in den letzten Jahrzehnten vermisst. Ich habe hierzulande nicht mal Ansätze zu solchen Alternativen gesehen, obwohl der Gedanke vom „Lebenslangen Lernen“ für die meisten schon lange in der Praxis angekommen ist.

Nun spricht die große Zahl von Asylbewerbern für den Einsatz MOOCs, würde ich denken. Und man sollte angesichts der Not auch schnell etwas anbieten können. Ich war überrascht, als ich von einem MOOC-Angebot für ehrenamtliche Deutschlehrer hörte. Was??? Sooo schnell ging was??? Haben kritische Lern-Wissenschaftler doch gemacht und gekonnt und schnell einen korrekten Online-Kurs auf Basis einer Open-Source-Plattform hergezaubert? Nein. Des Rätsels Lösung: der Kurs läuft auf der etablierten Plattform von SAP. „Auch du kannst das. Deutsch für Asylbewerber. Ehrenamtlich.“ Die SAP-Plattform sieht ähnlich aus wie die openHPI-Plattform, also vermutlich werden die Erfahrungen geteilt worden sein. Einfache Kostenlos-Kursteilnehmer auf openHPI werden über die gelieferten Erfahrungswerte vielleicht mehr zu diesem Deutschlehrer-Kurs beigetragen haben als unsere MOOC-Kritiker.

Teil des spärlichen deutschsprachigen MOOC-Angebots ist seit einiger Zeit der MOOC „Orientierung Geschichte“ von Prof. Dr. Rainer Leng und Dr. Gabriele Wright auf iversity. Über die Online-Aktivitäten des Würzburger Professors Rainer Leng und seiner Studenten ist gerade ein Artikel auf Archäologie Online erschienen. Ich zitiere mal daraus: „Geschichtsprofessor Rainer Leng setzt Kurzfilme zum Thema Mittelalter um und teilt sie im Internet. Studierende recherchieren die Inhalte, schreiben die Drehbücher, texten und filmen und lernen so einiges über alternative Formate der Wissensvermittlung.“

Archäologie Online hatte ich vor ein paar Wochen schon im Zusammenhang mit den Bernstorfer Gold- und Bernsteinfunden verlinkt. Es ging um einen Beitrag von Alexander Binsteiner, zu dem es mittlerweile mehrere sehr interessante Kommentare gibt: einen von Kate Verkooijen, der im Text angesprochenen Bernstein-Expertin. Einer von Anton Hierhager, Mitglied des Gemeinderates der Gemeinde Kranzberg, und eine von Alexander Binsteiner mit dem Einverständnis von Prof. Dr. Ernst Pernicka eingestellte Email von Prof. Pernicka. Wem der Hintergrund zu den Kommentaren fehlt und wer gern Namen sammelt, dem sei die nun leider schon zwei Jahre alte aber immer noch sehr ergiebige Zusammenstellung von Dr. Heribert Illig empfohlen.

Abschließend noch der Hinweis auf Sarah E. Bonds „Hail, Caesar: A Classicist’s Movie Review“. Der Film ist zwar schon über eine Woche in unseren Kinos und das Star-Aufgebot hat für eine entsprechende Resonanz gesorgt, aber vielleicht hilft dieser Blickwinkel auf den Film doch noch jemand.

Sonntag, 14. Februar 2016

Zwei Sardinien-Videos

Meine Empfehlung für das „Kannibalen in der Pfalz“-Video im letzten Eintrag muß die Anzahl seiner Youtube-Aufrufe um 10 nach oben getrieben haben oder zumindest ein gutes Hintergrundrauschen dafür gewesen sein. Also versuche ich das doch mit zwei heute entdeckten Sardinien-Videos noch einmal.

Beide sind aus dem Youtube-Kanal „die Reise Erfahrungen Familie A&H PANT“. Das erste Video zeigt das Grab von Li Lolghi in der nähe von Luogosanto:

Das zweite Video hat den Titel „Der Nuraghenkomplex aus der Bronzezeit. Sardinien, Italien, Europa“ und ist etwas länger: