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Donnerstag, 27. November 2025

Neue Dokus über die alten Griechen

Aktuell sind beim ZDF und bei Arte interessante Dokus im Angebot. Zeitkritisch, wenn man sie im Fernsehen ansehen will, ist die Miniserie „Dark Greece – Die Wahrheit über das antike Griechenland“. Die Miniserie ist heute ab 20:15 Uhr bei ZDFinfo zu sehen. Wie lange die Serie noch online zugreifbar ist, kann ich auf den Webseiten nicht erkennen.

Arte bietet am Samstagabend ab 20:15 Uhr die Miniserie „Die fabelhafte Geschichte des Geldes“ an. Da bin ich gestern Abend beim kurzen Hineinsehen in die erste Folge auch in einer dunklen Ecke des antiken Griechenlands gelandet. Sogar in einer extrem dunklen, der Ausbeutung von Sklaven in den Silberminen von Laurion.

Möglicherweise gibt es bei den Erzählungen in den Dokus zu griffige Schwerpunktsetzungen. Bei der Darstellung der Folgen der von Alkibiades im Peloponnesischen Krieg empfohlenen spartanischen Besetzung von Dekeleia wird etwa in der Doku die Flucht von 20000 Sklaven nach Dekeleia und das schlußendliche Zusammenbrechen der Silberminenausbeutung hervorgehoben. In der Wikipedia werden stattdessen zunächst athenische Logistikprobleme thematisiert und es wird erst im Nachsatz erwähnt, daß Dekeleia „auch zu einem Fluchtpunkt für entflohene Sklaven in Attika“ wurde.

Aber selbst wenn dieser Sachverhalt in der Doku etwas zu griffig formuliert wurde, war die enorme wirtschaftliche Bedeutung der Silberminenausbeutung für Athen gegeben und die ethische Problematik der dortigen Arbeitsbedingungen mußte zeitgenössischen Athenern wie etwa Sokrates bekannt gewesen sein.

Sonntag, 5. Juli 2015

Venus von Milo in S, M und L

„Was meinst du denn zu Griechenland?“ Ich habe irgendwas in Richtung „Keine Ahnung“ geantwortet, „ich habe das nicht so sehr verfolgt/nicht so sehr verfolgen wollen“. Wintersonne hatte gefragt, als ich ihn zu einer kleinen Exkursion in die Walhalla abholte.

Das Thema flackerte noch ein paarmal auf. Ich war der Vorsichtige. Vielleicht gerade beim „Gyros-Teller-Walhalla“-essen: Nein, jetzt würde ich mich nicht als Tourist nach Griechenland trauen. Und Immobilien kaufen würde ich da auch nicht, da wird man sicher irgendwie irgendwann wieder enteignet. Und diese Frage fand ich sowieso ziemlich theoretisch. Was kaufen? Und mit welchem Geld? Gut, vielleicht leiht uns jemand gern welches.

Nun bin ich eine Woche später in der „theopedia Ellada Griechenland Greece“ gelandet. Tolle Website, auf der Informationen aus Griechenland wieder richtig Spass machen. Ich empfehle dort selbst herumzustöbern und greife nur mal „Milos 1 Jedem seine Venus“ heraus. Wo findet man sonst auf so kleinem Raum soviele gute Informationen inklusive Fotos von der Venus von Milo „in S, M und L“, ihrem Fundort und dem örtlichen Museum?

Bis zu unserer nächsten Besprechung der wesentlichen Dinge dieser Welt in der Walhalla werde ich noch ein paarmal in die „theopedia Ellada Griechenland Greece“ reinsehen. Mal sehen, wie das bis dahin bei mir wirkt, wenn dann wieder Fragen nach Griechenland kommen.