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Freitag, 8. März 2013

Wildbeobachtungsstelle mit Hügelgrab im Forstenrieder Park

Trotz noch herumliegender Schneereste wäre München nach ein paar Tagen Sonne und Wärme total in Frühlingsstimmung, wenn nicht schon wieder Winterwetter angesagt worden wäre. Wir waren am letzten Sonntag noch auf Schnee zur Wildbeobachtungsstelle mit Hügelgrab im Forstenrieder Park südlich von München unterwegs. Vorrangiges Ziel war das Wild, nicht der Grabhügel links im ersten Bild. Wobei wir sehr überrascht waren, wieviel von dem Wild herum lief. Soviel sahen wir hier noch nie. Darüber, wie man die Wildbeobachtungsstelle findet, hatte ich schon einmal anläßlich eines Besuchs am Faschingsdienstag 2010 geschrieben. Grabhügelmäßig machen im Forstenrieder Park die in BayernViewer-denkmal und GPS, Teil 3 beschriebenen deutlich mehr her. Mit dem Fahrrad wäre man von der Wildbeobachtungsstelle in 10 Minuten dort.

BayernViewer-denkmal funktioniert immer noch wie in den alten Texten beschrieben. Also aufrufen, auf „Suche Denkmal “ umstellen und dort D-1-7934-0090 eingeben und schon ist man über der Lichtung für die Wildfütterung. Die Daten des BayernViewer-denkmal gibt es aber jetzt auch unter der Haube des BayernAtlas. Stephan Gröschler beschäftigte sich in mehreren Einträgen mit dem BayernAtlas und hat dazu aktuell eine Anleitung: So funktioniert der BayernAtlas geschrieben. Um zu den aus BayernViewer-denkmal bekannten Geländemarkierungen zu kommen, muß man im BayernAtlas in den Experten-Modus und sich dort bei den „Mehr “-Themenkarten die „Denkmal-Daten (BLfD)“ heraussuchen. Man könnte jetzt auf die Idee kommen, daß sich auch die BayernAtlas-Suche dynamisch an die geladenen Daten anpasst, da tut sich aber nichts. Wie man im BayernAtlas mittels der Denkmalnummer sucht, sehe ich auf die Schnelle nicht.

Wildbeobachtungsstelle mit Hügelgrab im Forstenrieder Park

Seit meinem Bericht von der Buchvorstellung von Dr. Frank Stefan Becker beim Euro-Arabischen Freundschaftskreis e.V. (EAF) schickt mir der EAF regelmäßig seine Vereinszeitschrift „PANORAMA“ zu. Zum letzten Wochenende ist wieder ein Exemplar eingetroffen und ich will etwas Werbung für die EAF-Vorträge machen. Der Veranstaltungsort hat sich mittlerweile geändert (Gaststätte Gartenstadt, Naupliastr. 2, 81547 München), der Modus ist gleich geblieben: erst Mitgliedertreffen, ab 20 Uhr der Beginn der Vorträge, zu denen Gäste willkommen sind. Bei freiem Eintritt, falls nichts anderes angegeben ist.

Dr. Frank Stefan Becker habe ich über die Münchner Volkshochschule kennengelernt. Dort ist er immer noch aktiv und wie ich sehe, kann man sich derzeit noch für mehrere Vorträge von ihm anmelden. Ich war länger nicht mehr auf der Website der Münchner VHS und habe eben wie ich es von anderen Suchfunktionen gewohnt bin gewohnheitsmäßig die Return-Taste gedrückt. Und es funktioniert mittlerweile! Also die Suche ist gegenüber der in Vergangenheitsausflug via Volkshochschule beschriebenen überarbeitet. Zeitweise habe ich das breite Volkshochschul-Angebot zu mehreren Vorträgen und Radausflügen pro Semester genutzt. Es lohnt sich, das Programm der örtlichen Volkshochschulen durchzuzusehen.

Wildfütterungstelle im Forstenrieder Park

Ich glaube in Quizzy zeigt uns Neptun habe ich zuletzt etwas über die Grünwalder Burg geschrieben und auch ein paar Fotos von ihr eingestellt. Ich hatte öfters nach Informationen über die weitere Entwicklung des dortigen Museums gesucht, nichts gefunden, und wollte die weitere Beobachtung anderen überlassen. Ich will auch weiterhin nicht mehr beobachten, sondern in diesem wie auch in einigen anderen Fällen die Information mehr Social-Media-gemäß auf mich zukommen lassen. Zwar nicht über Social Media, aber zugekommen, ist mir die folgende Information: das Museum eröffnet am 30.3. mit der Sonderausstellung „Italien und die Antike. Andreas Wachter - Gemälde und Skulpur “ und einem neu gestaltetem Eingangsbereich mit Museumsshop und einem Kaffee- und Kuchen-Angebot. Im Juli soll die neue Dauerausstellung „Burgen in Bayern“ folgen. Alles ohne Gewähr, wer hin will sollte sich noch einmal vergewissern. Eine Hauptattraktion des Museums war für mich immer der Turm. Obwohl leider nie die Berge frei waren, wenn ich oben war. Da weiß ich nicht, ob man wieder hoch darf.

Nicht eingebaut hatte ich im Februar einen Hinweis auf den Tweetup im Museum Villa Stuck zum 150. Geburtstag von Franz von Stuck. Gut, die Villa Stuck liegt neben meinem zeitlichen und thematischen Kernbereich und die Frage, wo diese Kopie einer „Spes“ von Bertel Thorvaldsen steht, konnte hier auch niemand beantworten. Anderseits finde ich, daß die Tweetups und stARTcamps hier in München eine sehr gute Möglichkeit sind, um mit den Museumsprofis in Kontakt zu kommen. Wenn man auch bei der großen Teilnehmerzahl in der Villa Stuck vielleicht etwas untergangen wäre. Jedenfalls, diese Offenheit finde ich toll. Das nächste Münchner stARTcamp findet am 20. April 2013 statt.

Noch ein paar Videos für das schlechtere Wetter am Wochenende. Bei L.I.S.A, dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, gibt es eine schöne Serie unter dem Titel „Ewige Götter - Ausgrabungen in Kalapodi (Griechenland) “.

Freitag, 2. Dezember 2011

Weihnachts-Tweetup am 07.12.2011

Am nächsten Mittwoch findet gleichzeitig in München in der Krippensammlung des Bayerischen Nationalmuseums, in Mindelheim im Schwäbischen Krippenmuseum, in der Werkstatt eines Krippenschnitzers, einer Kirche und von einem Weihnachtsmarkt ein Weihnachts-Tweetup statt. Näheres ist beim „aufbruch. museen und web 2.0“ zu finden. Zu den Veranstaltungen in den Museen ist alles klar, Infos zu Krippenschnitzer, Kirche und Weihnachtsmarkt folgen noch.

Bei einem Tweetup treffen sich Twitterer zum gemeinschaftlichen Twittern. Eingeladen ist, wer ein twitterfähiges Smartphone mitbringt und einen Account bei Twitter hat. Das twitterfähige Smartphone habe ich nicht, also bin ich außen vor. Ich hätte es mir auch stressig vorgestellt, wie im Falle des letzten Tweetups in der Münchner Residenz eine Stunde lang die Residenz zu besichtigen, aufmerksam der Führung zu folgen und gleichzeitig noch zu versuchen geistvolle Kurzmeldungen über Twitter abzugeben. Aber diesen Ängsten hat Tanja Praske im Residenz-Blog widersprochen: „Massives und hoch konzentriertes Multitasking“ war zwar gefragt, es ist aber doch wohl überraschend viel zustande gekommen. In seinem Blog Iliou Melathron schreibt Dr. Christian Gries abstrahierender über das Geschehen in der Residenz. Er transzendiert es sogar etwas - „zwingen aber zur Konzentration, fast Kontemplation“, leuchtende Residenz, das erste Licht König Ludwigs I. - da bedauert man es geradezu nicht dabei gewesen zu sein. Einen ausführlichen Artikel über die Hintergründe des Museumsgezwitschers gibt es zudem noch in den FilmNewsBayern (Seite 6 der pdf-Datei).

Wie bei „aufbruch. museen und web 2.0“ angegeben, sind die Spielregeln beim Tweetup am nächsten Mittwoch etwas geändert. Im Fokus steht nicht das Museum, sondern eine „Weihnachtsgeschichte“, und in der Münchner Krippensammlung läuft man ohne Führung herum. Diese Krippensammlung ist ein echtes Highlight in München und im Bayerischen Nationalmuseum. Und wer selbst nicht so auf Krippen steht, muß die Sammlung natürlich trotzdem für seine passend interessierten München-Besucher kennen.

Ich halte die Tweetup-Idee für ganz gut. Ich könnte mir aber vorstellen, daß es für ihren Erfolg wichtig ist, daß auch genug Leute kommen, die nicht aus der Szene Museumsmitarbeiter/Dienstleister für Museen stammen. Also wer da Interesse hat, aber wackelig ist, möge sich einen Ruck geben und hingehen. In München verträgt sich das Twittern im Nationalmuseum (13 – 14.00 Uhr) übrigens glänzend mit der im letzten Blog-Eintrag erwähnten öffentlichen Führung über die Grabungsfläche am Marienhof um 15 Uhr. Bei der Führung könnte man gleich weitertwittern!