Samstag, 13. März 2010

Hoffnungsvoller Nachwuchs

Seine Funde sind ja bislang nicht gerade innerhalb meines Zeitspektrums, und mit solchen Hinterlassenschaften will ich lieber gar nichts zu tun haben.

Aber nach etwas über zwei Wochen „Taxi auf Sendung“ zeugt es von einer besonderen Gabe, schon mit einer steinernen Kanonenkugel aufwarten zu können.

Bei solchen Funderfolgen ist es nur eine Frage der Zeit, bis Christian Lauw einen alten Römerhelm oder sonst etwas aus der Zeit von Spätantike bis noch älter aus dem Isarstrand zieht. Ich werde also den Blog weiter beobachten.

Isar fotografiert von der Marienklausenbrücke

Sein Eintrag über die Eisbach-Surfer liegt übrigens auch nur scheinbar ganz abseits meines Blogs. Statt dessen ist das ein guter Tipp für die Besucher der „Karfunkelstein und Seide“ -Ausstellung in der Archäologischen Staatssammlung, denn die Staatssammlung liegt nur wenige hundert Meter entfernt in der Lerchenfeldstraße.

Wir waren jetzt hier am Diskutieren. Ich hatte nicht gewußt, daß im Winter auch gesurft wird. Die beste Frau von allen (neben meiner Mama) hat gemeint, das sei schon bekannt, aber ich hätte nichts verpasst. Es sei keine Menschentraube da gewesen, die von oben auf den Eisbach herunter gesehen hätte. Also wurde nicht gesurft, als wir vorbeigelaufen sind. Das wäre ihr Ergänzungstipp: da man meist über die Prinzregentenstraße kommt, einfach vor der Einfahrt in die Lerchenfeldstraße schauen ob links ein kleines Stück daneben eine Menschentraube ist.

Die Geschichte mit der Archäologen-Tochter im Waschsalon sollte Christian Lauw allerdings mehr zu denken geben. Im Zusammenhang mit meinem Blog hat es auch mehrere ziemlich unwahrscheinliche Zufälle gegeben, und ich rätsele seither was sie zu bedeuten haben: ein Zeichen der Bestätigung durch die Götter, oder eine Verführung des Teufels hier noch mehr Zeit zu verbraten statt etwas Ordentliches für meine Altersversorgung zu tun.

Keine Kommentare: