Mittwoch, 30. September 2009

Mainzauber im Keltenpark

Beim Lesen des Buchs über den römischen Limes in Bayern ist mir seinerzeit das vielfach wiederholte „Funde: Archäologische Staatssammlung München“ aufgefallen, dann und wann unterbrochen durch die Angabe eines örtlichen Museums.

Es spricht für die Qualität des Buches, daß einerseits angegeben wird, daß Funde entnommen wurden, und anderseits, wo die hingekommen sind. Es kann gut sein, daß schon diese beiden Informationen in der Bevölkerung vor Ort nicht mehr groß präsent sind. Diese Funde werden es oft nicht in eine Daueraustellung schaffen, geschweige denn in größerem Zusammenhang präsentiert werden. Zwischen dem Schicksal einfach so in einem Lager zu verschwinden und einem eigenen örtlichen Museum muß es eigentlich mehr geben, und diese Zwischenstufen sollten reichlicher genutzt werden.

Frau Dr. Elke Heinze beschreibt in ihrem Mainzauber-Blog mit dem Keltenpark in Hattersheim eine solche Möglichkeit: „Erstens will man die Erinnerung an das große keltische Gräberfeld bewahren, das sich während der Erschließung des Neubaugebietes dort ab 1999 auftat, zweitens ist es gleichzeitig Spazierweg, Kinderspielplatz und sogar Trimmpfad für Erwachsene.“

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